Mühlen sollen als Denkmale der Technikgeschichte sowie als landschafts- und
städtebildprägende Faktoren mit industriellem Charakter möglichst erhalten
werden.
Um diesen Prozess zu unterstützen hat der Sächsische Mühlenverein e.V. im Sommer 2006 ein Merkblatt herausgegeben.
Dieses Merkblatt kann vom
Sächsischen Mühlenverein bezogen werden, ebenso besteht hier die
Möglichkeit des Downloads.
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Der Sächsische Mühlenverein e.V. hat im September 2002 eine mühlenkundliche
SCHRIFTENREIHE begründet.
Denn die sächsische Wasser- und Windmühlen-Geschichte ist außerordentlich
vielgestaltig. Nicht nur gab es seit jeher die unterschiedlichsten Mühlentypen
hier - Sachsen war ebenso das Land bedeutender Mühlsteinbrüche,
Mühlenbauanstalten und Mühlenwerkzeug-Fabriken.
Die großen Müllerei-Fachverlage mit den besten technischen Mühlen-Redakteuren
saßen in Leipzig. Die schon vor 100 Jahren renommierte Deutsche Müller-Schule im
erzgebirgischen Dippoldiswalde setzte weltweit Maßstäbe für ein hohes
berufliches Leistungsniveau von Mühlenbauern und Müllern. Die alten
landesherrlichen Mühlenordnungen für die Mulde- und Elbe-Mühlen (z.B. Colditz
und Dresden) galten lange Jahre anderen deutschen Mühlen als
selbstverständliches Vorbild.
Unsere Schriftenreihe kann umfänglich nur bescheiden sein. Doch versucht sie,
ein wenig von dieser besonderen sächsischen Mühlenvergangenheit lebendig zu
machen. Die einzelnen Publikationen werden in loser Folge erscheinen.
Bestellung
bei der Geschäftsstelle des Landesvereins:
Lehmann-Mühle,
D-01665 Klipphausen.
Tel. 035204/48484 oder
Tel. 034327/92687.
E-Mail: beboehme@t-online.de