Schärften die Getreidemüller ihre Mühlsteine nicht
regelmäßig, sank der Mehlertrag um bis zu 25 %.
Der Nagelschmied Johann Carl Kupka in Schkeuditz
bei Leipzig war der erste, der Mühlpicken in
höchster gleichbleibender Stahlhärte-Qualität herzustellen
wusste. Unter dramatischen Umständen (Zwangspfändung 1848,
Cholera-Epidemie 1850) hatte Kupka ein 2.Mal begonnen.
Seine Fabrik wurde dann ab 1872 für über 50 Jahre zum deutschen Marktführer
für Mühlstein-Schärfwerkzeuge und exportierte sie bis nach Russland
und USA. Noch als winziger 1-Mann-Betrieb überlebte die Firma sogar
zu DDR-Zeiten bis 1958.
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